PokerStars veröffentlicht neues Handy App
PokerStars gehört zu den absoluten Weltführern der Poker Industrie. Sie haben die größte Spielerschaft, die beliebtesten Online und Live Turniere, eine ganze Reihe an bekannten Profis, welche die Seite unterstützen und natürlich einer besten Poker Softwares der Welt.
Nun expandiert Pokerstars auch in den Markt für Mobiltelefone – mit der Veröffentlichung eines Poker Apps . Die Entwicklung begann 2010, als PokerStars die Firma Cecure Gaming, einen der führenden Handyplattform-Entwickler, aufkaufte. Das App wurde nun diesen Monat endlich veröffentlicht.
Das App ist kompatibel mit toiPhone, dem iPad, iPod und dem Android Betriebssystem. Die Anwendung bringt dir Texas Hold’em und Omaha als Ring Game, Sit & Go und Multi-Table Turniere. Du kannst an bis zu vier Tischen auf dem Handy und an fünf auf deinem Tablet PC spielen. Das Geniale ist, dass du für dieses App deinen bereits existenten Account nutzen kannst und so von dem riesigen Traffic der Seite profitierst.
Weitere Features des Apps umfassen eine Suchfunktion für andere Spieler oder bestimmte Turniere, eine „Play now“ Funktion, die dich direkt zu deinen Lieblingsspielen bringt, eine Chatfunktion und natürlich eine Verbindung zum Kundendienst im mehreren Sprachen.
Pokerstars verspricht außerdem, dass – obwohl das App nun schon eine tolle Sache ist – sie die Anwendung mit vielen coolen Features erweitern wird, damit hier das gleiche phantastische Spielerlebnis geboten werden kann, für die Poker Seite bekannt ist.
EPT 2012
Poker Turniere gibt es im Dutzend billiger. Nur wenige haben es aber geschafft, sich einen internationalen Ruf zu verdienen. Die Namen dieser Highlights des Pokersports kennen alle: WSOP, WPT – oder auch EPT. Die PokerStars European Poker Tour ist das definitive Poker Ereignis auf unserem Kontinent.
Nun ist es wieder soweit: Die EPT geht in ihre achte Season. Es stehen auch dieses Jahr wieder großartige Austragungsorte auf dem Plan: Deauville (Frankreich), Kopenhagen (Dänemark), Madrid, (Spanien), Campione (Italien) und natürlich Berlin. Für das große Event hier in Deutschland werden rund 1000 Spieler erwartet.
Die Turnierstruktur der EPT unterscheidet sich nicht groß, von denen anderer Poker Turniere. Das Startgeld beträgt 5.300 Euro – man braucht also nicht viel, um sich auszurechnen, dass es bei der European Poker Tour einiges zu holen geben wird. In den letzten zwei Jahren wurde in Berlin um einen Preispool von 8,5 Millionen Euro gespielt und PokerStars geht davon aus, dass es dieses Jahr um noch mehr Geld gehen wird.
Die Vielzahl an Poker Profis, welche sich an den Tischen der EPT finden, kann sich wirklich sehen lassen. Spieler aus mehr als 45 Nationen werden erwartet – und jede Menge großer Deutscher Namen. WSOP Gewinner Pius Heinz, „Black Mamba“ Sandra Naujoks und Ex-Tennislegende Boris Becker werden für die EPT nach Berlin reisen. Auch der Gewinner des letztjährigen Saison, Ben Wilinofsky aus Kanada, wird voraussichtlich mit von der Partie sein.
Um der großen Nachfrage vor allem beim Main Event gerecht zu werden hat PokerStars 2012 für das Finale der EPT Berlin den großen Ballsaal des Grand Hyatts Berlin angemietet. Auf diese Weise werden sich die Teilnehmer dieses Jahr nicht ins Gehege kommen. Wer nicht beim Main Event pokert, der kann sich bei den Neben-Events und Cash-Turnieren, die parallel in der Spielbank Berlin abgehalten werden, vergnügen.
Sicher ist eines – die achte Saison der European Poker Tour wird ein Highlight des Poker Jahres 2012 werden.
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WSOP 2011 Reportage und Highlights
Die “World Series of Poker“ geht weiter. Immer mehr Spieler gehören mittlerweile zum ehrenvollen Club der Gewinner des goldenen Armbandes („Golden Bracelet“). Erfahren sie hier mehr über die aktuellen Gewinner und Verlierer.
Während die Tage vorüberziehen, werden auf der “World Series of Poker” weitere Rekorde gebrochen, neue Champions gekürt und bedeutende Blätter ausgespielt. Nach unserem letzten Update haben neun Wettbewerbe stattgefunden – eine Menge hat sich also abgespielt.
Veranstaltung 27 gewann der Kanadier Daniel Idema aus Vancouver. Er passierte die Grenze zu den USA, schlug zu und griff bei den “$10,000 buy-in Limit Hold’em Championship” den ersten Preis über $378,642 ab. Dieses Ereignis wurde unmittelbar von Andy Frankenberger überschattet, der das nächste Turnier gewann. Die Teilnahmegebühren lagen mit $1,500 deutlich unter dem vorherigen “buy-in” Turnier, doch den 2500 Teilnehmern sei es gedankt, gewann Andy beim “Limit Hold’em” die stolze Summe von $599,153.
Als nächstes Ereignis stand das “10 Game Mix/ Six Handed” an, bei dem die teilnehmenden Spieler eine ganze Reihe verschiedener Spiele wie “No Limit Hold’em”, “Seven Card Razz”, “Badugi Limit”, “Seven Card Stud” and “Omaha Hi-Lo” beherrschen mussten. Bei einer Gebühr von immerhin $2,500 und lediglich 431 Teilnehmern war der Preistopf recht gering gefüllt. Chris Lee gewann immerhin $254,955, indem er seinen amerikanischen Landsmann Brian Haveson schlug.
Darauf standen die über 50 Jährigen im Rampenlicht. Bei den “Seniors No Limit Hold’em Championship” betrug der Teilnehmerbeitrag $1,000, wovon sich 3.752 Teilnehmer anlocken ließen. James Hess gewann den mit $557,435 dotierten Hauptpreis. Die große Teilnehmerzahl beim diesjährigen WSOP ist ein schöner Beweis dafür, dass der viel diskutierte Black Friday keine nachhaltigen Konsequenzen hatte und die Teilnehmerzahlen trotzdem steigen.
Das “Pot Limit Omaha” Turnier stand als nächsten an und zeigte weitere siegreiche Amerikaner. Die Top 5 Finalspieler waren allesamt Amerikaner. Dies bestätigt, dass die USA vom “Unlawful Internet Gambling Enforcement Act of 2006” keineswegs nachteilig beeinflusst worden sind und trotzdem weiterhin große Poker-Talente hervorbringen. Sam Stein sicherte sich den Sieg gegen Benjamin Lamb in einem rein amerikanischen Finale und hinterließ so ein mehr als zufriedenes Heimpublikum. Schienen die Amerikaner im diesjährigen Wettbewerb endlich wieder Fuß zu fassen, kämpften sich die Kanadier bei der nächsten Veranstaltung zurück. Turnier 32 dominierten drei Spieler nördlich der nordamerikanischen Grenze. Und so war es der Kanadier Kirk Caldwell, der den Hauptpreis über $668,276 mitnehmen konnte.
Auf Veranstaltung 33 ergab sich eine weitere Gelegenheit, die Geschichtsschreibung anzuheizen, indem Eric Rodawig in den Fußspuren von John Juanda’s beim “Seven Card Stud Hi-Low Split 8 or Better Championship” den 12. Sieg und folglich den möglichen Rekord der WSOP-Legende Phil Hellmuth verhinderte.
Mark Schmid setzte sich dann die Krone beim 34.Turnier auf. “No Limit Hold’em” lautete der diesbezügliche Wettbewerb. Der amerikanische Pokerprofi Jason Mercier sicherte sich darauf sein zweites Armband bei der WSOP durch einen Sieg im “Pot Limit Omaha/ Six Handed”. So konnte er ein weiteres Preisgeld über $619,575 einstreichen.
Die WSOP 2011 Geschichte entfaltet sich weiter und einige weitere Gewinner werden in den nächsten Tagen ausgespielt. Nur noch zwei Wochen bis zum Ende der diesjährigen WSOP, doch schon jetzt ist sie eine unbeschreibliche Tournee. Man kann nur raten, was noch passieren wird und viele fragen sich natürlich, ob Phil Hellmuth endlich den Rekord holt und seinen 12. WSOP Sieg einfährt. Bis hier bleiben viele Fragen unbeantwortet und erst die kommenden 14 Tage werden allmählich das Schicksal tausender von Spielern offenbaren.
WSOP 2011 – So weit die Geschichte
Die diesjährige 2011 World Series of Poker startete am 31. Mai. Hier erfahren sie, wie es bisher gelaufen ist.
Das bedeutendste Aushängeschild der Pokerwelt hat am 31. Mai 2011 begonnen. Die Eröffnungsspiele der 2011 World Series of Poker wurden im “Rio Hotel” und im “Resort” in Las Vegas mit dem Eröffnungsevent “Casino Employees No Limit Hold’em” abgehalten. 27 weitere Veranstaltungen folgten und schon jetzt zeichnen sich einige klassische Momente ab.
Die Eröffnungveranstaltung gewann schließlich der in Kalifornien geborene Sean Drake. Er schlug 849 andere Casinoangestellte und strich somit für das erste Turnier der 2011 WSOP $82,292 ein. Für Drake, einem Teilzeit-Poker-Dealer in seiner Heimatstadt Folsom Lake Bowl, ergab sich damit ein geradezu märchenhaftes Finish.
Dem 2. Event prägte erstmals ein Brite seinen Stempel auf. Jake Cody aus Rochdale in Großbritannien dominierte siegreich die “$25,000 Heads Up No Limit Hold’em Championship.” Er gewann schlussendlich $851,192 und räumte auf dem Weg dorthin 127 Rivalen aus dem Weg.
Die folgenden Gewinner waren dann Francesco Barbaro beim “Omaha Hi-Lo Split 8 or Better” ($262,283), Allen Bari bei der ersten Veranstaltung zu “No Limit Hold’em” ($874,116), Eugene Katchalov bei “Seven Card Stud” ($122,909), Harrison Wilder in der zweiten Runde von “No Limit Hold’em” ($205,065) sowie Amir Lehavot bei der “Pot Limit Hold’em” Meisterschaft ($573,456).
Am 2. Juni fand zudem ein ganz besonderes Ereignis statt, bei dem drei Rückkämpfe der WSOP Classics durchgespielt wurden. Zu diesen Matches zählten das WSOP Finale von 2003 zwischen Chris Moneymaker und Sammy Farha. Auch das Hauptspiel von 1989 auf der WSOP zwischen Johnny Chan und Phil Hellmuth muss hier genannt werden. Chris Moneymaker und Johnny Chan gewannen ihre Revanchekämpfe, die den Pokerfans ein wirklich nostalgischen Gefühl vermittelten.
Die Amerikaner zeigten sich aber wenig beeindruckt von diesen Black-Friday Kontroversen und gewannen zwei der drei folgenden Veranstaltungen. Sean Getzwiller ($611,185) und Geffrey Klein ($544,388) gewannen die “No Limit Hold’em” and “No Limit Hold’em Six Hand” Veranstaltungen beziehungsweise der britische Spieler Matthew Perrins ($102,105) machte seinen Sieg beim “2-7 Draw Lowball” wasserdicht. Der Russe Viacheslav Zhukov ($465,216) sicherte seinen Sieg in “Omaha Hi-Lo Split 8 or Better” vor einem überwiegend von Amerikanern geführten Feld. Bei den nächsten Ereignissen konnte das Heimpublikum vor allem wieder amerikanische Siege feiern.
Veranstaltung Nummer 16 entwickelte sich dann zu einem wahren Klassiker, in dem zwei Profis und WSOP Legenden sich im Finale ein sehr enges Match lieferten. Der in Las Vegas geborene John Juanda ($367,170) verhinderte mit seinem fünften Sieg Phil Hellmuths neuen Rekord beim “2-7 Draw Low Ball Championship”, die er zum 12. Mal gewonnen hätte. Obwohl dieses Kopf an Kopf Rennen ziemlich kurz war, war es doch eine klassische Show, genau so, wie Poker gespielt werden sollte und endete folgerichtig mit den beiden besten Spielern.
In Veranstaltung 17 wurde erstmals H.O.R.S.E. bei der WSOP 2011 gespielt. Der Amerikaner Aaron Steurey schlug hierbei einige der ganz großen Namen, unter ihnen Michael Chow und Denis Ethier – er belegte also den ersten Platz und gewann $289,283.
Die nächsten drei Ereignisse von “No Limit Hold’em” brachten amerikanische und britische Siege, inklusive einem märchenhaften Sieg für Jason Somerville. Bei vorherigen WSOP Turnieren, an denen Somerville teilgenommen hatte, beendete er zuerst als 5., dann al 4., 3. und 2. Wie auch immer, er schüttelte tatsächlich den bösen Geist früherer Veranstaltungen ab, gewann schließlich und nahm $493,091 mit nach Hause. Er siegte dabei durch sein beherztes Spiel in einem ein ziemlich waghalsigen Set, das am 14. Juni in New York ausgespielt wurde. Viele vermuten bereits, dass dieses Spiel einen massiven Einfluss auf die Zukunft des Poker haben dürfte.
Veranstaltung 21 bezeugt den ersten Sieg eines französischen Spielers bei der WSOP 2011. Bertrand Grospellier, bekannt unter dem Namen ElkY, war schon bei der “World Poker Tour” und der “European Poker Tour” erfolgreich. Mit dem Gewinn der “Seven Card Stud“ Meisterschaft” fügte er seinem Konto weitere $331,639 hinzu. Elie Payan setzte beim nächsten Event, dem “Pot Limit Omaha“, die französische Dominanz fort und gewann mit dem ersten Preis $292,825.
Der Spielemix aus acht Spielen (The Eight Game Mix) wird allgemein als die größte Herausforderung bei der WSOP angesehen und lockt stets große Namen wie John Juanda und John Racener. Gewonnen wurde es letztlich von John Monette, der mit $278,144 nach Hause fahren konnte. Diese Spielrunde, bei der die Spieler in den wichtigsten Pokervarianten ihr Spiel machen mussten, setzte sich zusammen aus Spielen von “Hold’em” über “Omaha” bis zu “Seven Card Stud”.
Der 16. Juni bescherte einen der größten Bargeldgewinne der diesjährigen Tournee. Der Kanadier Canadian Mark Radoja schlug eine ganze Anzahl der größten Namen wie zum Beispiel Erik Seidel und JP Kelly und sicherte sich den Sieg in “No Limit Hold’em Shootout” und gewann mit seinem ersten Platz $436,568. Dies war zweifelsfrei das bisher härteste Feld und Radoja verdiente sich wirklich zurecht jeden einzelnen Penny des Preisgeldes.
Dann war es allerdings Oleksii Kovalchuk, der einen riesigen Schatten über Radojas Bargeldgewinn geworfen hat, als er im 26. Wettbewerb das “No Limit Hold’em/Six Handed” gewann. So war Kovalchuk der stolze Gewinner von $689,739, nachdem er in heroischen Anstrengungen 1,377 Herausforderer zur Seite fegte: Spieler aus duzenden von Ländern versammelten sich zu dem Versuch, den ersten Preis zu gewinnen.
31 weitere Veranstaltungen stehen bei der diesjährigen WSOP im Rio Resort Hotel noch aus. Das Spektakel ist schon jetzt in die Geschichtsbücher eingegangen mit den ersten Siegen einiger Spieler überhaupt oder auch mit dem Sieg von John Juanda über einen letztlich frustrierten und angeschlagenen Phil Hellmuth. Die Revanchespiele klassischer WSOP Finals boten hervorragende Blicke ins Poker für die echten Puristen und es hat sich mehr als deutlich gezeigt, dass der Black Friday dem Poker längst nicht so stark geschlagen hat, wie von vielen zunächst befürchtet worden ist.
Die Abwesenheit von Phil Ivey ist aufgrund seines Rechtsstreits mit Full Tilt Poker noch immer sehr zu bedauern, allerdings kann die Tour noch immer mit vielen anderen Charakterären und vielen weiteren Dramen für sich werben, so dass die legendäre Anwesenheit des 35jährigen aus Las Vegas nicht allzu schmerzlich vermisst werden muss. Es bleibt noch genügend Zeit für das Schaffen von neuen Epen. Legenden können immer wieder kreiert und den großen Berühmtheiten ein Bein gestellt werden, wenn die WSOP Dampfwalze in ihre zweite Phase eintritt.
Alle Augen sind nun im Juli auf die nächste Hauptveranstaltung gerichtet, in der die neun Qualifikanten für das im November stattfindende “Nine Final Table” ausgespielt werden, die schlussendlich die “2011 WSOP Main Event Champion” krönend abschließen wird. Ein solches Event gibt es nicht noch einmal auf der Erde. Die Party hat erst begonnen.



